Als Burn-out-Syndrom gilt ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, der meist durch Stress ausgelöst wird, der nicht mehr bewältigt werden kann. Nach dem Fehlzeiten-Report 2011 der AOK ist Burn-out für fast 10 Prozent der Krankschreibungen in Deutschland verantwortlich. Burn-out ist keineswegs ein ausreichend definiertes Krankheitsbild, wie die „Zeit“ in einem Artikel vom 01.12.2011 darstellt. Die Vokabel „Burn-out“ stehe mittlerweile für fast aller Arten psychischer Beschwerden, die in Verbindung mit hoher Arbeitsbelastung auftreten. Mitte November 2011 war dieses Thema sogar Leitthema im deutschen Ärzteblatt mit dem Titel „Modediagnose Burn-out“. Von Seiten der Psychiatrie wird kritisiert, dass der Begriff Burn-out völlig unterschiedslos sowohl für lebensbedrohliche Depressionen als auch für einfache Erschöpfungszustände nach anstrengenden Arbeitsphasen benutzt wird. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) hat jetzt eine „Task Force Burn-out“ ins Leben gerufen zur Erarbeitung eines Positionspapiers zum dem Phänomen Burn-out.
Bei Erschöpfung und chronischem Stress gibt es ganz unterschiedliche therapeutische Ansätze. Ein sinnvoller und logisch nachvollziehbarer Ansatz ist z.B. eine Verbesserung des Energiestoffwechsels, indem man durch eine geeignete Mikronährstofftherapie die Funktion der Kraftwerke der Zelle (Mitochondrien) verbessert.
Referenz:
Zeit.de, 01.12.2011: Burn-out
rundschau-online.de, 12.12.2011: „Burn-out“ ist auch eine Modediagnose


